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Die Katzenkinder
 


Am frühen Morgen des 22.08.2008 bin ich auf den Balkon in meinem Zimer des Krankenhauses gegangen und das, was ich am Himmel sah, lies mich vergessen, das ich mir die ganze Nacht um die Ohren geschlagen hatte, mir Sorgen gemacht habe und nicht wusste wie es um mich geschieht, ob ich lachen oder weinen soll, ob ich mich freuen soll, oder traurig sein soll, dass die schöne Zeit der Schwangerschaft in wenigen Stunden vorbei sein würde.

Ich sah am Himmel diese rot leuchtende Wolke und wusste, dass wir heute einen Engel geschenkt bekommen. Einen Seraphin.


Diese Nacht und dieser Morgen vor deiner Geburt war voller Emotionen, die ich alle auf einmal gar nicht verarbeiten konnte. Ich fühlte mich völlig überfordert.

Aber ich musste stark sein, denn ich hatte einen Kaiserschnitt vor mir.

Dein Papa kam um sieben Uhr zu uns ins Krankenhaus und ich bekam das letzte CTG.


Anschließend wurde ich in den OP gefahren. Ich kann heute nicht mehr genau beschreiben, wie ich mich fühlte, da es einfach zuviel war. Es war einfach wirklich überwältigend. Noch nie war ich in einem OP und in wenigen Minuten sollte ich dich sehen und in meinen Armen halten...

Als ich auf dem OP Tisch lag hätte ich sofort losheulen können. Frag mich nicht ob aus Angst, aus Vorfreude auf dich oder aus einem anderen Grund... Ich habe es erfolgreich unterdrückt und versucht mich auf das zu konzentrieren, was nun geschehen sollte.

Die Anestesistin versuchte mich nun die Betäubung zu geben. Ich fühlte mich plötzlich total schrecklich. Ich hatte keine Schmerzen, nein, aber es war einfach nur schlimm nicht zu wissen, was nun auf mich zukommt.

"WIE?? findet den Kanal nicht? WAS - eventuell Vollnarkose! OH NEIN! Ich sterbe, wenn ich eine Vollnarkose bekomme! Ich will dich doch gleich sehen, wenn du da bist. OH lieber Gott, mach, dass ich keine Vollnarkose brauche... Der Oberarzt kommt ! GUT! SEHR GUT! Bitte keine Vollnarkose. Mach ich vielleicht was falsch oder kann die das nicht! WIE BITTE SOLL ICH DEN BAUCH EINZIEHEN? Hat die sie noch alle? Ich schiebe eine riesen Kugel und die sagt zu mir ZIEHEN sie den Bauch ein! Ich glaube ich spinne!  Was???? Er hat es geschafft. Gott sei Dank ! DANKE lieber GOTT, DANKE! Jetzt soll mein PO heiß werden, wird er heiß? Ja, ich glaube, er wird heiß! Ja, ich merks, er wird heiß. GUT! SEHR GUT! UNd was jetzt? NEIN, ich spüre den Kühlakku nicht mehr. Da spüre ich ihn noch. Darf das so sein? WAS?? Es geht los! ????? 8.33 Uhr."

Dein Papi sitzt hinter mir und hält meine Hand und meinen Kopf. Es sagt mir später, ich sah aus wie der Tod, So blass und ängstlich.

Ich merke, wie sie etwas in mir drin machen. "MERKE  ich was? Einen Schmerz? Nein! Ich glaub nicht! Nein! Ich merke nichts! Was machen die da nur gerade.... ? .... Jetzt holen sie ihn, hat der Artzt gesagt, oder die Hebamme oder... keine Ahnung... Jetzt holen sie ihn!" Oh Gott ich glaub ich muss weinen... Nein doch nicht... Lieber nicht weinen...! Es ruckelt und es fühlt sich komisch an und.... ! DA IST ER! ICH GLAUB ES NICHT!" DA IST ER OH MEIN GOTT MEIN BABY IST DA! 8.37 Uhr , ich muss mir das BIld einprägen, wie er ihn hoch hält, damit wir ihn sehen könne, damit ich es nie NIE vergesse... OH MEIN GOTT UNSER BABY IST DA!

Du sieht kräftig und stark aus (VALENTIN), wie die Bedeutung von deinem Namen es schon sagt. Du hast eine schöne Hautfarbe und an dir ist nur wenig Blut und keine Käseschmiere.

Sie nehmen dich kurz mit, ich höre deinen Schrei und ich bin erleichtert. Dann bringen sie dich gleich wieder um dich an meinen Kopf zu legen. Ich riche dich. Du riechst so gut und ich liege da und geniese den Moment. Ich lausche deiner Atmung und bin saumäßig froh.

Die Ärzte nähen mich zu und du gehst mit Papa und Hebamme Nina zur U1. Ich unterhalte mich mit der Anestäsitin... Über was eingentlich... Ich weiß es nicht mehr... Dann muss ich in den Aufwachraum.

"MENSCH ICH BIN DOCH WACH! MENSCH ICH HAB KEINE SCHMERZEN! MENSCH ICH WILL NICHT WARTEN BIS DIE BETÄUBUNG NACHLÄSST! ICH WILL ZU MEINEM BABY! ICH WILL ES SEHEN!"

Ich wurde dann nach oben gefahren in mein Zimmer. Und da sitzen du und Papa, und er strahlt bis  über beide Ohren und ich mache sofort die ersten Fotos.


Ich könnte Seiten über den Krankenhausaufenthalt schreiben. Es war auch wirklich Klasse im Josefskrankenhaus.

Ich bekam sogar von der Kinderkrankenschwester ein riesen Lob, dass ich eine super Mutter sei und so weitermachen soll. Das würde sie nicht jeder Frau sagen.

Ich war echt stark im Krankenhaus und habe gar nicht gemerkt, dass ich total überfordert damit war, alle Emotionen der Geburt und der ersten Tage mit dir zu verarbeiten Als ich daheim war kam dann alles raus. Ich hielt dich die ganze Zeit in menien Armen und heulte Stundenlang und Tagelang. Immer wieder und Immer wieder. Ich dacht, das wäre der Babyblues, aber im Nachhinein weiß ich, dass ich nur aus einem Grund geweint habe. Aus GLÜCK!

Es ist so überwältigend dich im Arm zu halten... Es ist tatsächlich noc heute so, dass mir ab und an die Tränen über die Wangen laufen, wenn ich dich halte,dich betrachte, dich rieche und spüre, dass ich ab jetzt nur noch mit dir Vollkommen bin.

Du bist jetzt ein Teil von mir und einen weitern Tag ohne dich in meinem Leben will ich mir nicht vorstellen....



(13.10.2008) ... Ich hätte mir niemals vornehmen sollen, die perfekte Mutter zu sein. Ich bin nach wenigen Tagen schon kläglich gescheitert. Ich kann mir nur vornehmen die perfekte Mutter für dich zu werden, die ihr bestes gibt, die ihre Fehler akzeptiert und daraus lernt.

Besonders in den ersten Wochen fiel es mir noch schwer, dein Schreien richtig zu interpretieren. Oft fühlte ich mich völlig hilflos und meistens weinte ich stets mit dir mit. Du tatest mir immer so leid und ich dachte immer, was für eine schlechte Mami ich bin, wenn ich dir nicht helfen konnte. Mittlerweile habe ich gelernt und begriffen, dass ich dir einfach nicht immer helfen kann. Dein kleiner Körper und deine kleine Seele müssen sich nunmal erst an die große Welt gewöhnen und dabei kann ich dir nicht immer helfen. Ich kann nur immer für dich da sein und dich so gut es geht unterstützen. Doch dein Schreien wird für mich immer klarer. Ich kann jetzt schon mehrere Schrei - Arten unterscheiden. Das "ich hab Hunger - Schreien". das "ich meckere jetzt mal Schreien", das "mir tut was weh Schreien", das "ich bin müde-Schreien", das "ich bin traurig-Schreien" und das "ich bin richtig wütend und zornig- Schreien". Es gibt viele Schrei - Arten. Aber ich bin frohen Mutes, bald viele von Ihnen zu kennen. Du weißt aber auch schon gut nach sieben Wochen leben mit mir, wie du mich rumschicken kannst. Und nicht selten, bist du einfach nur beleidigt mit mir, wenn ich nicht schnell genug das mache, was du gerade möchtest.

Wir haben soviel Freude mit dir und sind tierisch stolz auf dich. Du bist echt ein fitter, neugieriger, wacher Bub. Das muss wohl an den Omega 3 Fettsäuren liegen, die ich während der Schwangerschaft sozusagen fast "getrunken" habe.

Mit zwei Tagen hobst du den Kopf, mit drei Wochen drehst du ihn schon nach Geräuschen. Mit sechs Wochen drehst du deinen Körper nach links und rechts. Du bist hellwach und neugierig. Du schaust dir schon alles genau an. Nina glaubt du wirst mal Innenarchitekt. Caro hingegen wettet darauf, dass du mal Pantomime wirst, weil du schon eine richtig ausgeprägte Mimik und Gestik hast.



(25.10.08)  Eine gute Mutter ist, die nicht darauf hört, was die anderen sagen, sondern das, was ihr Herz sagt.

Ob gut gemeinte Ratschläg, die man bekommt, ohne, dass man danach gefragt hat, oder Kritik, es geht einfach voll auf die Nerven. Wer was, wann anders gemacht hat hat oder wer was anders machen würde wenn... es interessiert mich einfach nicht und ich möchte es nicht hören...Jedes Baby ist anders und jede Mutter ist anders... Du bist mein Baby und ich bin deine Mami. Ich möchte mit Sicherheit behaupten, dass ich diejenige bin, die am Besten weiß, was dir gut tut, auch wenn andere schon zwei Kinder groß gezogen haben, wissen sie nicht, was DUbrauchst um glücklich zu sein. Ich möchte nur jede werdende Mutter davor warnen sich zuviel daraus zu machen, wenn andere meinen besser zu wissen wie du mit deinem Baby umgehen sollst... Am meisten stört mich, wenn sie sagen, ich würde dich verwöhnen, weil ich dich ständig mit mir rumtrage und im Arm halte. Du bist zwei Monate alt... Ich weiß nicht, was andere mit ihrem zwei Monate alten Baby machen. ich trage dich gerne herum. Ich möchte dir Sicherheit geben und dir zeigen, dass du mir Vertrauen kannst... Es macht mich glücklich wenn ich dich nahe an meinem Herzen habe...

Ich habe aber auch gute Erfahrungen gemacht... Ich tausche mich gerne mit anderen frisch gebackenen oder werdenden Müttern aus... Mit Magda und Sabine treffen wir uns regelmäßig und es macht total viel Spaß, weil wir in vielen Punkten die gleiche Einstellung haben und uns nicht gegenseitig kritisch beobachten und ausbooten wollen. Wir freuen uns ehrlich füreinander, wenn die Kinder Fortschritte gemacht haben.


Mein lieber Valentin... Du kannst jetzt Lachen.. Es ist das Schönste auf der Welt dich Lachen zu sehen. Ich kann nicht genau erklären, was im Herzen einer Mutter vor sich geht wenn das eigene Kind lacht... Es ist unbeschreiblich... Es ist das schönste Geschenk. Ich liebe es wenn du lachst...



Du bist unser  SUPER-VALENTIN!... Diese Gestik ist eindeutig zu deinem Markenzeichen geworden...


Es sieht aus, als wolltest du losfliegen und die Welt retten.

Ich habe heute Nacht deswegen geträumt, dass ich mit dir immer ins "BABYFLIEGEN " gehe. Du sitzt dann auf einem Schleuder Baby-Safe und dann wirst du aus dem Safe geschleudert und du fliegst mit der Faut nach vorne los... Leider gegen eine Wand... deswegen hab ich dann heute Nacht beschlossen nicht mehr mit dir ins Babyfliegen zu gehen... ! LOL ;-)

(16.11.08)

Wenn ich in deine Augen sehe, schaue ich in den Spiegel meiner reinen Seele,                     wenn du lachst, oder ich daran denke, wie du mich anlächelst, kann ich gar nicht anders als auch lächeln,                                                                                                                                                 wenn du traurig bist, dauert es gerade mal eine Sekunde und mein Herz wird schwer wie Blei, wenn ich an dich denke, habe ich Schmetterlinge im Bauch, als wäre ich das erste Mal verliebt, wenn deine Hand meine hält und meine Hand deine, dann weiß ich, keiner von uns ist jeh mehr alleine,                                                                                                                                                          wenn ich dich im Arm habe und du dich an mich kuschelst, fühle ich mich als trüge ich die Welt,                                                                                                                                                              wenn ich dich rieche, durchströmt ein warmes Licht meinen Körper,                                                 wenn ich mit dir zusammen sein kann, erlebe ich die glücklichsten Momente meines Lebens,     wenn ich nur könnte, würde ich diese Momente gerne für immer festhalten.


(11.12.08)

Am ersten Advent warst du genau 100 Tage alt. Man denkt zwar zurück, was sich alles verändert hat, freut sich aber insgesamt mehr auf das was noch kommt.  Ich freue mich im Moment riesig, dass ich die Adventzeit mit dir geniesen kann. UNd ich freue mich darauf Weihnachten mit dir zu feiern. Gestern haben wir enien Christbaum gekauft. Deinen ersten. Wir haben ihn geschmückt und viele Lichter drauf gesteckt. Du schaust den Baum immer mit riesengroßen Augen ganz fasziniert an. Es macht Spaß zu sehen, dass er dir gefällt. Auch sonst ist jetzt alles ganz winterlich gemütlich bei uns und am Liebsten sitze ich mit dir auf der Kabbeldecke vor dem erleuchteten Christbaum im warmen Wohnzimmer und genieße die Athmosphäre. Die Katzenkinder finden das auch toll und gesellen sich stets zu uns.




Mittlerweile kann man schon richtig tolle Sachen mit dir machen.

Wir machen viel Quatsch und lachen zusammen, damit du ein freundlicher, fröhlicher Mensch wirst, wir turnen, damit deine Gehinrnzellen verknüpfen und dein Gleichgewichtssinn ausgeprägt wird, wir kuscheln, damit du Vertrauen zu mir gewinnst, wir singen viel, damit du ein Gefühl für Rhytmus bekommst und Sprache verinnerlichst, Wir machen Fingerspiele und erzählen miteinander, um dein Sprachbewusstsein zu fördern, du darfst nackt strampeln, weil es dir Spaß macht und deine Sinne in besonderer Weise angeregt werden, du beschäftigst dich auch kurze Zeit, ohne, dass ich mit dir rede, damit du lernst dich selbstständig und alleine zu beschäftigen, du bist dabei, wenn ich etwas im Haushalt mache, damit du merkst, dass du in mein Leben eingebunden bist, wir gehen spazieren, damit du frische Luft bekommst und Mama langsam wieder abnimmt ;-), ... wie du siehst machen wir schon so einiges. Es macht wirklich viel Spaß mit dir.


Schon lange ist es her, dass ich hier den letzten Eintrag gemacht habe.

Nun bist du ein Jahr alt und ich kann gar nicht mehr alles schreiben, was in dieser Zeit alles geschehen ist, da es die Homepage sprengen würde. Tatsache ist, dass es mit dir unendlich viel Spaß macht und von Tag zu Tag besser wird. Du bist ein sehr sehr aufgeweckter Junge, der sehr strebsam und zielorientiert ist. Du übst eisern, bis du das erreicht hast, was du willst und kaum hast du es geschafft, willst du schon wieder das nächste Ziel erreichen.


Im Moment 08.09.09 lernst du gerade Laufen. drei, vier, fünf Schritte machst du schon ganz alleine. Du begreifst deine Welt von Tag zu Tag mehr und wir sind erstaunt, wie schnell das geht. Du bist ein helles Kerlchen und gibst uns jeden Tag von neuem Grund über dich zu staunen. Wir können sehr stolz auf dich sein. Du bist klug, geschickt, humorvoll und neugierig. Alles was man sich nur wünschen kann. Wir geben uns große Mühe, dass du alle guten Eigenschaften in deinem weiteren Leben beibehalten kannst.


Du hast einen sehr großen Willen. Dein Dickkopf ist noch dicker als der von deinen Eltern zusammen.. ;) Aber auch deine Zielstrebigkeit ist eine gute Eigenschaft, die du beibehalten sollt, auch wenn es uns einige schwierige Situationen bringen wird....

Am lustigsten ist es, wenn du tanzt und klatschst, wenn du Musik hörst, wenn du wie ein Mainzelmännchen durch die Wohnung rennst und mit den großen Sachen der Erwachsenen kräftig am arbeiten bist. Am liebsten kehrst du. Mit den Katzenkindern willst du immer "Ei" machen. Die rennen aber meistens vor dir weg, weil du sehr stürmisch auf sie zurennst und ganz laut "Ei" rufst.


Du bist ein richtiger Entdecker. Ruhe ist für dich ein Fremdwort. Wir geben dir sehr viel Möglichkeiten deine Wahnehmung in der Natur zu schulen. Die Natur gibt dir viel Raum deine Sinne zu schulen und kreativ tätig zu sein. Ein Kind lernt am besten, wenn die Sinne angesprochen werden und wenn Erlebnisse und Handlungen mitwirken. All das ist in der Natur gegeben und wir freuen uns darüber, dass du dich auf die Schätze der Natur stürzt. Wir achten darauf, dass deine Spielsachen zum größten Teil aus Naturmaterialien sind und genug Freiraum zur Entfaltung deiner Kreativität übrig lassen. Mittlerweile kannst du dich auch schon einige Minuten selbst beschäftigen. In dieser Zeit störe ich dich nicht, denn es ist sehr wichtig für deine Zukunft, dass du dich alleine konzentrieren und beschäftigen kannst. Langeweile darf es bei einem Kleinkind noch nicht geben. Dir ist nie langweilig und wenn, dann lässt du dir etwas einfallen. Wir fördern das, weil es extrem wichtig ist, dass ein Kind nicht die gaze Zeit bespielt und beschäftigt wird. Du sollst lernen mit Langeweile und mit Ruhe umzugehen.


Gerade du musst ab und an zu Ruhephasen gezwungen werden, damit du hin und wieder mal ein wenig runter kommst, da du immer Vollgas gibst. Schlafen tust du nur zweimal am Tag eine halbe Stunde und dann auch nur wenn wir mit dir mit dem Auto wegfahren oder spazieren laufen. Da kann ich froh sein, dass ich dich abends überhaupt ins Bett kriege. Du brauchst zwar lange, bis du abends abschalten kannst, aber seit wir dein Bett in unser Zimmer gestellt haben schläfst du zwölf Stunden durch. Ich finde es toll, dass du neben mir schläfst freue mich darüber, dass es dir soviel Sicherheit gibt, wenn du in unserer Nähe sein kannst.


Was uns auch immer wieder Freude macht ist das essen mit dir. Wir haben eine sehr gesunde und ausgewogene Ernährung seit du mit uns mit isst. Du bist offen für alles und es gibt dir jede Menge Selbstbewusstsein, dass du von Anfang an alleine essen darfst. Wir haben keine Angst vor verschmierten Hämden, haaren oder Flecken auf den Kleidern. Du bekommst somit viel Vertrauen in deine eigenen Leistungen und Fähigkeiten. Auch in anderen Bereichen geben wir dir alle Freiheiten, die wir dir nur geben können.


Ein "Nein" muss manchmal sein. Auch wenn Kinder in deinem Alter noch keine Vernunft haben um Forderungen zu befolgen und du wirst auch noch nach dem 1000sten "Nein" in die Steckdose langen und mal das Essen auf den Boden schmeißen oder ein anderes Kind pfetzen...Mit Ruhe und Geduld wirst du von Zeit zu Zeit die Regeln und Werte lernen, die wichtig sind um in der Welt zu bestehen. Ich helfe dir Wichtiges von unwichtigem zu unterscheiden, indem ich das Wort "Nein" nicht allzuoft benutze. Nur bei gefährlichen Dingen oder bei der Umsetzung von wenigen wichtigen Regeln. Ein Kleinkind darf noch nicht zuviele Regeln kennenlernen um nicht überfordert zu sein.Ich habe mich für wenige Altersgerechte Regeln entschieden. Dazu gehören Tischregeln.. Du musst in deinem Sitz bleiben, bis du satt bist und dann im Laufstall warten oder spielen, bis wir auch fertig sind mit dem Essen. Du darfst nicht mit dem essen um dich werfen oder den Teller umkippen. Du musst zu allen Menschen und Tieren lieb sein. Mami und Papi haben machmal das letzte Wort, wenn es sich um Situationen handelt, die diszipliniert ablaufen müssen, da es routine Dinge sind über die man nicht jedesmal ständig neu diskutieren kann oder wenn es sich um gefähliche Situationen handelt.

Ich könnte noch so viele Dinge aus unserem Alltag beschreiben... Wichtig ist aber im Endeffekt, dass wir ein eingespieltes Team sind und ich bin richtig glücklich, dass alles so gut klappt. Du hast das Glück, dass dein Ppa im Moment nicht arbeiten muss, da die Firma Kurzarbeit angemeldet hat. Somit kann er immer bei uns sein und ihr habt eine besonders enge Beziehung zueinander aufbauen können. Es freut mich  immer wenn ich sehe, dass hr zwei ein Topf und ein Deckel seid.


Am 22. 08.09 haben wir deinen ersten Geburtstag gefeiert. Es war ein sehr schönes Fest. Zuerst hatten wir ein Geburtstagsfrühstück bei Opa und OMa Mülli. Auch die Uroma Rita war dabei.


Später sind wir dann im Louisenpark gewesen und haben dort Picknick gemacht. es war richtig toll.







 
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